Cuenca

Heute sind wir ins Landes­in­nere nach Cuenca gefah­ren. Über größten­teils einsame Straßen ging es durch eine tolle Landschaft. Wir sind jetzt in Kasti­lien-La Mancha. 

Die Altstadt von Cuenca wurde auf einem steilen Felsrü­cken gebaut. Direkt unter­halb ist ein kleiner Stell­platz, auf dem wir mit viel viel Glück den letzten Platz bekom­men haben. 

Cuenca: unten rechts sieht man den kleinen Stellplatz

Zuerst ging es mit Moritz eine Runde in die Natur und dann ohne Moritz in die Altstadt. Auf dem zentra­len Platz hatten wir bei der Getränke-Bestel­lung Probleme uns zu verstän­di­gen, Englisch konnte hier niemand. Aber, wir haben in Cuenca fast keine auslän­di­schen Touris­ten gesehen, da braucht es das vielleicht nicht. Bedingt durch Ostern waren aber sehr viele spani­sche Besucher hier.

In der Kathe­drale war Anja vor einigen Jahren mal zu einer Hochzeit einge­la­den, daher kannte sie die Stadt und so sind wir überhaupt auf die Idee gekom­men nach Cuenca zu fahren. 

In Cuenca hatten wir wieder das gleiche Problem: Hunger um 19 Uhr. Wir dachten, in einer größe­ren Stadt, Cuenca hat immer­hin 55.000 Einwoh­ner, findet man bestimmt ein Restau­rant oder Bistro, das das spani­sche Gesetz “kein Essen vor 22 Uhr” bricht. Leider Fehlan­zeige. So haben wir uns dann auf den Weg zu Dominos gemacht und siehe da, der Laden war brechend voll. Es gibt also doch Spanier, die früher Hunger haben 😀

Auf dem Weg zu Dominos sind wir zufäl­lig zu einer Oster­pro­zes­sion gekom­men – Gänse­haut pur.

Cuenca war ein echtes Highlight.

Michael · 9. April 2022 um 15:06 Uhr