Hola España

Hier könnte unsere Route sein

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Seit gestern Nachmit­tag sind wir in Spanien, genauer in Jaca am Rand der Pyrenäen.

Aber der Reihe nach: Nach dem Frühstück ging es in Lourdes los, noch ein Tankstopp am nächs­ten Super­markt und dann rauf auf die Passstraße. Landschaft pur. Atembe­rau­bend. Eine kleine Straße noch auf der franzö­si­schen Seite mit sehr wenig Verkehr, dafür aber freilau­fen­den Kühen und Pferden, hat uns schwer beeindruckt.

Für den Weg nach Spanien haben wir dann aber doch die breitere und gut ausge­baute Natio­nal­straße N134 (Frank­reich) bzw. N330 (Spanien) genutzt. Die Grenze ist irgendwo in der Mitte des fast 9km langen Somport-Tunnels. Grenz­an­la­gen haben ich weder auf der einen noch auf der anderen Seite gesehen, so mag ich Europa!

In einer anderen Zeit führte durch das gleiche Tal eine Zugstre­cke. Für die Güter- und Perso­nen­ab­fer­ti­gung wurde dafür auf der spani­schen Seite in Canfranc 1928 ein riesi­ger Bahnhof errich­tet. Das Haupt­ge­bäude des spanisch-franzö­si­sches Gemein­schafts­pro­jekts ist beein­dru­ckende 241m lang und heute ein 5‑Sterne-Luxus­ho­tel.

Nach diesem Fotostopp ging es weiter nach Jaca. Wir haben beide nicht viel erwar­tet von der Stadt. Was soll das schon für eine Stadt sein, mit kosten­lo­sem Stell­platz direkt neben einem Buspark­platz. Die Bewer­tun­gen des Platzes waren mittel­mä­ßig und vorge­stellt hatte ich mir einen stinken­den und vollge­müll­ten asphal­tier­ten Parkplatz in der Sonne, wie wir es leider schon zu oft erlebt haben. Wir wurden „bitter enttäuscht“. Der Platz ist toll, wir haben sogar einen Parkplatz im Schat­ten bekom­men, und die Stadt ist zuckersüß. 

Tolle einhei­mi­sche Geschäfte, schöne Gassen und alles fußläu­fig vom Wohnmo­bil. Ich würde die Stadt tatsäch­lich mit Lucca in Italien verglei­chen wollen, nur das hier viel viel weniger Touris­ten sind. Und Müll liegt nirgends rum, wenn das so weiter­geht, muss ich mein Spani­en­bild von 2016 korrigieren.

Michael · 6. Juni 2025 um 18:55 Uhr

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