Wir haben beschlossen, die verbleibenden Reisetage entlang der Nordküste Sardiniens zu verbringen. Die Zeiten des jeden Tag Kilometer schrubbens liegen hinter uns, daher lassen wir den Süden dieses Mal aus und kommen irgendwann wieder.
Heute soll es zum Aussichtspunkt Foradada und nach Castelsardo gehen. Zumindest nachdem wir unser Wasser- und Strom-Problem gelöst haben. Strom ist unkompliziert: alle 2–3 Tage eine Strecke fahren, Akkus wieder voll. Wasser und Abwasser entpuppen sich in der Nebensaison als Herausforderung. Wir fragen an einer Tankstelle – „no“. Wir steuern einen städtischen Stellplatz in Sedini an. Und siehe da, er ist nicht mehr unbeschrankt, wie letztes Jahr laut Google-Bewertungen. Sondern man muss jetzt eine App installieren, sich registrieren, 15 EUR bezahlen und dann darf man die Services nutzen. Wir entscheiden uns gegen die Prozedur und versuchen es im Hafen von Castelsardo, eigentlich immer eine sichere Bank für Wasser.
Wir finden auch eine Wasserzapfstelle für Boote, die an ist. Micha tankt tapfer, nach 48 Litern dann der freundliche, aber bestimmte Stopp durch den Hafenmeister: Wohnmobile hier nicht erwünscht. Ok, reicht für 1–2 Nächte 😂
Fazit: die Zeit für die Services müssen wir auch an den weiteren Tagen einplanen, dafür stehen wir in der Regel frei und es ist touristisch echt noch sehr wenig los. Wir genießen es!










In Castelsardo geht’s ein bisschen bummeln, Moritz wartet vor den Geschäften und schließt so manchen Kontakt. Dann nochmal treppauf, treppab in die historische Altstadt, ganz nach oben. Puh, wir haben uns einen Spritz mit Traum-Aussicht aufs Meer verdient, für Moritz natürlich ein leckeres Wasser 💦
Auf dem Rückweg zum Womo, das wir neben dem Sportplatz abgestellt haben, entscheiden wir uns fürs Abendessen im Restaurante Pizzeria Mistral mit Antipasti Mare Misti und Pizza, das bisher beste Essen unserer Reise. Moritz stürzt sich nach dem langen Marsch im Womo auf die Reste – die hat sich der 17-jährige Opi wirklich verdient.







