Sierra Nevada per Auto

Keine Ahnung was ich mir unter der Sierra Nevada vorge­stellt hatte. Schnee­be­deckte Berge? Wildpferde? Eichen­wäl­der? Gibt’s hier alles! Gestern (Karfrei­tag) der erste Trip durch diese abwechs­lungs­rei­che und teils atembe­rau­bende Natur­land­schaft. Zwischen 21 und 12 Grad Außen­tem­pe­ra­tur ist alles dabei. 

Die Sierra Navada (spanisch für „schnee­be­deck­tes Gebirge“) ist mit 3482 Metern das höchste Gebirge der Iberi­schen Halbin­sel, das in der Regel jährlich von Novem­ber bis Mai eine Schnee­haube trägt (Wikipe­dia).

Wir fahren von Roque­tas de Mar insge­samt 157 km, über 4 Stunden, kleinere und größere Landstra­ßen und Bergpis­ten, manch­mal mit, manch­mal ohne Mittel­strei­fen. Im weißen Dorf Canja­yar machen wir das erste Mal Halt und trinken Kaffee. 

In der 18.000 Einwoh­ner starken Klein­stadt Guadix gibt’s eine schöne Hunde­runde durch die Natur, an der Staumauer „Embalse de Francisco Abellán“ wird gekocht. 

Endlich meistern wir die letzten Kilome­ter zum Stell­platz La Peza (1.200 Einwoh­ner). Wir ergat­tern 18:45 Uhr den vorletz­ten Platz und werden vom Karfrei­tags-Umzug mit herrli­cher Musik und einem grandio­sen Ausblick empfangen. 

Anja · 16. April 2022 um 17:44 Uhr

2 Kommentare

  1. Da habt ihr ja alles gehabt. Grandiose Landschaft, Land und Leute und christ­li­che Umzüge. Genauso wird im südli­chen Europa Ostern gefei­ert. Tolle Aufnahmen.