Siena – Greve in Chianti – Como

Mit Mittags-Stopp im maleri­schen Dörfchen San Gusmé sind wir am Freitag, 7. Juni nach Siena gefah­ren. In San Gusmé habe ich mich wieder an die hier typischen Pici gewagt, länger und dicker als Spaghetti, mmmmmhhh.

Der städti­sche Camping­platz in Siena war wie vor Jahren wieder eine sichere Bank, weil schat­tig und mit guter Busver­bin­dung in die Stadt. Es war voll und heiß in der Stadt – mittler­weile sind es jeden Tag um die 27 bis 30 Grad. Der Camping­platz hat eine schöne Spazier­runde für Hunde, und zwar inner­halb des Platzes. Draußen gibt es wieder kaum Bürger­steige und wenig Grün, dafür viel halsbre­che­ri­schen Verkehr. Nach der Hunde­runde sind wir ohne Moritz für einen Abend in die Stadt gestar­tet, berühmt u.a. für die Piazza del Sale mit dem Pferde­ren­nen einmal jährlich.

Gestern ging es weiter nach Greve in Chianti, das mittler­weile viel touris­ti­scher gewor­den ist als bei unserem letzten Besuch vor 7 Jahren. Der Besuch bei “La Cantina” für eine Pizza war wie damals ein Highlight, auch wenn wir unter der Mittags­sonne und Schwüle schier zerflos­sen sind. Beim lokalen Coop haben wir uns mit ein paar Flaschen Chianti (nur echt mit dem schwar­zen Hahn) und Olivenöl gerüs­tet, denn langsam geht´s Richtung Heimat.

Heute haben wir knapp die Hälfte der Rückfahrt gemeis­tert: 360 km nach Como, so dass wir morgen in einem Rutsch die Schweiz durch­que­ren können. Nach ein bisschen Shopping ohne Moritz in einem Einkaufs­zen­trum in der Nähe (auch sonntags geöff­net) ging es zu Fuß mit dem alten Hunde-Mann in die City von Cernob­bio. Für uns erschre­ckend, dass wir fast gar nicht an den See gekom­men sind: Überall Villen mit riesi­gen, einge­zäun­ten Grund­stü­cken, 5‑Sterne-Hotels, Gourmet-Restau­rants und (gefühlte) VIPs mit überbor­den­dem Styling und Parfum­wol­ken. Für unseren Camping­kühl­schrank sammeln wir Magnete der Urlaubs­ziele. In Cernob­bio wäre es einfa­cher, eine Flasche Champa­gner für 3.000 EUR zu finden als solch einen Magnet. Deshalb gibt´s hier auch Kunst aus Champa­gner­de­ckeln (siehe Foto) – verrückte Welt.

Morgen geht’s nach Hause. Nach genau drei Wochen sind wir seeee­ehr erholt und freuen uns jetzt, etwas früher als geplant wieder anzukommen.

Anja · 9. Juni 2024 um 18:48 Uhr

Ein Kommentar

  1. Drei Wochen schon wieder herum, man möchte es nicht glauben.
    Wetter hat hingehauen 👍🌞
    und unser Fellen­kel hat alles
    prima mitgemacht🦮
    Danke, das wir hier teilha­ben durften.👀Kommt gut und stau frei durch.Liebe Grüße 🫶 Vati & Mutti