Alghero

Von Porto Torres starten wir am Donners­tag, 2. April gemüt­lich mit Wasser­tan­ken im Hafen, Lebens­mit­tel Einkau­fen und Müllent­sor­gung auf unsere Rundfahrt weiter entlang der Westküste Sardi­ni­ens. Gegen Mittag errei­chen wir Alghero und gehen erstmal Pasta essen und eine erste Stadt­runde. Wir haben von einer histo­ri­schen Stadt­mauer mit beein­dru­cken­den Türmen und einem eher katala­ni­schen Baustil gelesen, beides plus die fröhlich-freund­li­che Art der Einhei­mi­schen gefällt uns hier sehr. 

Kosten­los stehen wir für zwei Nächte auf dem Parcheg­gio porto civico, weil hier viele andere Wohnmo­bile stehen, es fussläu­fig in 5 Minuten in die histo­ri­sche Altstadt geht. Und weil hier am Karfrei­tag eine berühmte Oster­pro­zes­sion entlang­führt, die Proces­sione del Cristo Morto.

Wir sehen schon bei unserer Ankunft die mit rotem Stoff bedeck­ten Straßen­la­ter­nen, denn die Prozes­sion findet bei Kerzen­schein statt. Am Freitag­vor­mit­tag gibt es eine kleine Vor-Prozes­sion. Wir bummeln durch die Altstadt, diesmal mit Moritz und bei sehr angeneh­men 18–20 Grad und Sonne. 

Im Ristor­ante Angedras Sea View Bistro essen wir bei wunder­ba­rem, herzli­chem Service von Milenia Frito Misto und Pinsa. Moritz bekommt Wasser und wird verhät­schelt, alle Kellner steigen freudig über ihn drüber, wenn er mal wieder im Weg liegt. Italien halt!

Anja · 3. April 2026 um 15:35 Uhr

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2 Kommentare

  1. Zwei ganz entspann­ten Urlauber 👍👏
    Die roten Mützen der Lampen, schön das Tradi­tion noch gelebt wird. auch die Prozes­sion beein­dru­ckend.🕯️🙏
    Kosten­lose Stell­plätze und dann noch fußläu­fig der Innen­stadt finde ich richtig gut, in der Saison sieht das vermut­lich anders aus.

    1. Ich vermute, das die komplette Insel im Sommer anders aussieht und eher überfüllt ist. Trotz­dem bin ich überrascht, wie leer es hier über Ostern noch ist.