Am Freitag nach Ostern, unserem letzten Tag auf Sardinien, haben wir uns das Bergdorf San Pantaleo vorgenommen. Ein hübsches, touristisch erschlossenes Fleckchen, jedoch ohne Klimbim, sondern nur mit Kunst, Cafés, einer süßen Kirche, Schmuck und Kunsthandwerk.








Wir bummeln und Fotografieren, trinken Kaffee und düsen bei 80er Jahre Klassikern wir Jennifer Rush, Falco und Toto die filmreifen Küstenstraßen der Costa Smeralda entlang. So geht Urlaub 👻
Im Hafen von Portisco wird gekocht und Siesta gehalten, bevor wir nach Golfi Aranci fahren und Anja mit Moritz eine letzte große Hunderunde zum Meer dreht. Ab 17:30 stehen wir in der Boarding-Schlange der Corsica Sardinia Ferries, diesmal schon etwas mehr wie Profis.
Nach dem Einzug in die Kabine Spritz in der Bar trinken und das bunt gemischte Völkchen beobachten, von Backpackern über Klein- und Großfamilien, Menschen mit Pudeln, Dackeln und Dobermännern ist alles dabei. Moritz macht es wieder ganz souverän, geht ohne Bellen an allen vorbei, schnarcht neben uns auf gemütlichem Teppichboden an der Bar und später auf seiner Decke in der Kabine.




Am Samstag um 05:00 Uhr werden wir geweckt, legen pünktlich um 06:00 Uhr in Livorno an und fahren 06:23 Uhr von Bord in den kalten Festland-Morgen. Nach einem italienischen Frühstück in einem Vorort von Pisa geht’s entlang der Route nach Hause vormittags shoppen in den Fidenza Shopping Park, einmal mit normalen Geschäften wie OVS, H&M, Obi und DM, einmal mit einer Luxus-Meile mit allen Designermarken – noch deutlich schicker und teurer als das uns bekannte Wertheim-Village. Moritz schläft im Wohnmobil, nach anfänglichen 12 Grad und Nebel am frühen Morgen wird es aber bei Sonne schnell zu heiß und wir kehren zurück.


Unser Tagesziel ist das Kloster Certosa di Pavia, weil beeindruckend und Stellplatz für Wohnmobile direkt daneben. Es handelt sich um eine riesige Klosteranlage im gotischen und Renaissance-Stil mit Kirche, Kreuzgang und einem nochmals 2 Fußballfelder großen Areal von, als einzelne Häuser gebauten, Mönchszellen. Weil es zu heiß ist, geht Micha allein ins Kloster und Anja ruht sich mit Moritz aus. Morgen haben wir einen langen Fahrtag vor uns, da können wir noch etwas Ruhe gebrauchen.





