Heute ist es soweit, am Nachmittag werden wir die Ny Lillebæltsbro überqueren, eine 1970 fertiggestellte Hängebrücke, die das dänische Festland mit der drittgrößten Insel Fyn (Fünen) verbindet.
Aber der Reihe nach: nach Hunderunde und Frühstück ist unser erstes Ausflugsziel die Stadt Kolding, eine Hafenstadt am Koldingfjord mit rund 64.000 Einwohnern. Bei 15 Grad und Regen erkunden wir die Gassen im historischen Ortskern. Wie immer gibt es viel Wasser, auch Känäle und Seen sowie riesige Parks und Grünflächen. Nach 1,5 Stunden geht uns bei anhaltendem Regen die Puste aus.
Wir verwerfen die Idee, den Botanischen Garten zu besuchen und fahren weiter ins „ Kolding Storecenter“, das ist die Schlechtwetter-Variante mit 100 überdachten Stores und Foodcourt. Noch 2 Stunden bummeln, japanisches Sushi für den Abend einkaufen und Kaffeetrinken im Wohnmobil, dann haben wir für heute genug erlebt.
55 km entfernt auf der Insel Fünen entdecken wir einen schönen Stellplatz direkt im Hafen, nun geht’s über die schon erwähnte „Ny Lillebæltsbro“. Moritz bekommt bei der stürmisch-nassen Ankunft die X‑te Runde im Regen heute, er hat danach wunderbar weiches Fell.
Der Stellplatz für umgerechnet 24 EUR inkl. Strom ist eine unbemannte Schotterfläche vor einer Bootshalle mitten im Hafen von Bogense. Es gibt Möwen, viele Boote, Schiffe und kleinere Yachten, (überwiegend Fr-So geöffnete) Restaurants und Cafés und (noch leere) Ferienwohnungen. Die Hochsaison beginnt hier am 16. Juli.
Micha rettet benachbarten Campern bei dem Regen noch den Urlaub und hilft mit Panzertape aus – die haben einen Riss im Dachzelt 🙈
Das leckere Sushi wird verspeist, bevor wir unser zweites in Flensburg gekauftes Spiel ausprobieren: Agent Avenue. Da wir auf der Hafenrunde ein tolles Fischlokal (diesmal urig) entdeckt haben, reservieren wir für morgen Mittag gleich noch einen Tisch fürs Fisch- und Meeresfrüchtebuffett.
Der Abend klingt mit Lesen (Anja) und Fußball Spanien-Portugal (Micha) aus, während Moritz vor sich hinschnarcht und von einer saftigen Möwe träumt.









