Am Donnerstag, 9. Juli starten wir gegen 10:00 vom Hafen in Gilleleje und haben nur im Sinn, der Küstenroute zu folgen und heute irgendwann in Kopenhagen anzukommen. Ach ja, Lebensmittel einkaufen noch, sonst steht nichts auf dem Plan.
Wir folgen den Landesstraße 237, 152 und O2 und passieren Eichen- und Buchenwälder direkt am Meer, erst schmucke Häuser, später Villen, sehen Alltagsleben und Touristen – gefühlt ist hier keine Hochsaison.
Bei Ellekilde halten wir für eine Hunderunde am Meer, in Humlebæk wird bei Netto (hier mit dem schwarzen Hund) ca. 25% teurer als zuhause eingekauft und in Kopenhagen Nordhavn gibt’s noch eine kleine Hunderunde in einer gefühlten Retortenstadt, hier sind die aber hübsch – weil gut designt und immer von Wasser und viel Grün umgeben.








Gegen 14:00 treffen wir an unserem Zielplatz Camperparking.dk ein, ein reiner Stellplatz auf Teer mit Dusch- und Toilettencontainer für rund 50 Wohnmobile in Kopenhagen Sydhavnen, das ist 20 Fahrradminuten vom Zentrum entfernt. Den Platz haben wir vor zwei Tagen für insgesamt drei Nächte reserviert – inzwischen ist er ausgebucht.
Micha erkundet bei 22 Grad und knalliger Sonne die Umgebung erstmal allein mit dem Scooter. Anja und Moritz ruhen aus, es wäre sowieso zu warm um Moritz im geschlossenen Auto zu lassen.
Am Abend geht’s für Menschen noch in den Banegaarden (Bahngarten), einen alternativ angehauchten, total schönen Food-Court mit Hochbeeten, Essen und Trinken in einer grünen Oase an den Bahngleisen in Kopenhagen Sydhaven. Hier gibt’s Drinks zu den letzten Film-Minuten von „Step Up“, einem Tanzfilm mit Channing Tatum von 2006, und wir lassen den Abend entspannt ausklingen.







